Stadtpräsident Ernst Wohlwend, Vorsteher des Departements Soziales von 1992 bis 2002
Nach seiner Wahl in den Stadtrat 1992 übernimmt Ernst Wohlwend das Departement Soziales, dessen Arbeit er während zehn Jahren prägt.
Sozialbereich und Familienpolitik
- Bewältigung des massiven Anstiegs von Sozialhilfe-Bezügerinnen und -Bezügern als Folge der Rezession. Es müssen immer neue Lösungsansätze zur Verbesserung der Situation für die Sozialhilfe-Abhängigen gesucht und gefunden werden (Reorganisation der Fürsorgebehörde, verschiedene Projekte «Arbeit statt Fürsorge»)
- Erhebung aussagekräftiger Daten zur sozialen Lage der Winterthurer Bevölkerung (Sozialstatistiken).
Ausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung: Erprobung einer leistungsabhängigen Subventionierung von Kinderkrippen, finanzielle Starthilfen für zusätzliche Kinderkrippen
Jugend und Drogenprävention
- Realisierung verschiedener Jugendprojekte wie «Jugend und Verwaltung» (Kurse für Umgang mit Jugendlichen in der Verwaltung) oder «Mitsprache der Jugend in der Verwaltung» sowie Ausbau des Jugendschutzes durch die Schaffung der Opferhilfestelle für Kindsschutz
- Schaffung der Suchtpräventionsprojekte Jump und Jumpina
- Erfolgreiche Umsetzung der 4-Säulen-Drogenpolitik des Bundes (Prävention, Überlebenshilfe, Repression, Therapie). In Zusammenarbeit mit dem Departement Sicherheit und Umwelt sorgt das Departement Soziales ausserdem dafür, dass in Winterthur keine offene Drogenszene entsteht.
Alter
- Initiierung des Alterskonzepts 2010
- Ausbau des Angebots an Pflegewohngruppen für Betagte
- Realisierung von Pflegeabteilungen in allen Altersheimen der Stadt
- Schaffung von Spitexzentren in allen Stadtzentren
- Teilerneuerung des Alters- und Pflegezentrums Adlergarten
- Um- und Neubau des Altersheims Neumarkt sowie Bau von Alterswohnungen am Fischmarkt
Asylwesen
- Rascher Aufbau der nötigen Strukturen wie Unterkünfte und Personal sowie eine offene Informationspolitik im Zusammenhang mit der raschen Zunahme von Asylsuchenden.
Ebenso schnell muss anschliessend auf den plötzlichen Rückgang von Asylbewerberinnen und -bewerbern reagiert werden.













