Stadtpräsident Ernst Wohlwend – Stadtpräsident seit 2002
Als Stadtpräsident steht Ernst Wohlwend dem Departement Kulturelles und Dienste vor. Er hat ausserdem die Stadtentwicklung zur «Chefsache» gemacht.
Stadtentwicklung
- Mit der Schaffung einer Stabsstelle Stadtentwicklung hat Ernst Wohlwend die Voraussetzungen geschaffen, um die Stadtentwicklung gezielt vorwärts zu treiben. In regelmässigen Sitzungen befasst sich ausserdem die Kommission Stadtentwicklung mit den neuesten Entwicklungen und bereitet Entscheidungen vor. Sie setzt sich zusammen aus wichtigen Führungskräften der Stadtverwaltung sowie vier Mitgliedern des Stadtrates. Stadtentwicklung ist ein Dauertraktandum des Stadtrates. Erste Projekte sind umsetzungsreif: Schenkelwiese, Zelgli, Archareal.
- Um das Vertrauen in den Standort Winterthur zu stärken, werden regelmässig auf den verschiedensten Ebenen von Wirtschaft, Bildung, Politik und Kultur Gespräche geführt.
- Um die Planungssicherheit auf dem Areal Stadtmitte zu erhöhen und damit eine optimale Entwicklung zu ermöglichen, wurde eine Vereinbarung über die erhaltenswerten Gebäude, Fassaden, Einrichtungen etc getroffen, die von SULZER, Heimatschutz, Kanton und Stadt unterzeichnet wurde.
- Bezüglich der Entwicklung und Gestaltung des Zentrumsgebietes in Oberwinterthur wurde erste Akzente gesetzt.
- Die Finanzierung des Stadtmarketings ist von 2004 bis 2006 gesichert und die strategische Ausrichtung formuliert. Die Organisation ist wesentlich breiter abgestützt als bisher. Neu dazu gekommen sind fast alle Gemeinden aus dem Bezirk Winterthur und Illnau-Effretikon. Mitte 2004 sind die Stellen Wirtschaftsförderung und Wohnstadtmarketing neu besetzt worden.
Kultur
- Ein umfangreiches Kulturkonzept ist in einer breit angelegten Vernehmlassung fast durchwegs auf positives Echo gestossen. Ab 2006 sollen neue Subventionsverträge zur Anwendung kommen. Dabei soll das zeitgenössische Kulturschaffen eine grössere Gewichtung bekommen.
- Die Stadtbibliothek erreicht in ihrem neuen Domizil am Kirchplatz rekordverdächtige Umsätze. Vor allem die elektronische Neuausrichtung findet nationale und internationale Aufmerksamkeit. Für den Neu- und Umnutzungprozess in der alten Bibliothek am Museumsplatz sind die Architekten Rüegg und Schmed eingesetzt worden.
Integration
- Die Integrationsarbeit ist durch eine Neuorganisation aufgewertet worden. Die Führungsrolle der Integrationsdelegierten ist verstärkt und die Stelle neu besetzt worden. Neue Strukturen schaffen die Voraussetzungen für ein effizienteres Wirken der Fachstelle für Integration. Mit dem Interkulturellen Forum ist eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen worden. Der Ausländerbeirat hat am 30. Mai 2002 erstmals getagt. Hier kommt vor allem den Fachgruppen eine grosse Bedeutung zu.
Ausserdem
- Um Synergien nutzbar zu machen, ist die Informatik neu ins Departement Finanzen integriert worden.
- Bewährt hat sich die Konzentration der Arbeit der Friedensrichterinnen auf einen einzigen Kreis für das ganze Stadtgebiet.
- Die neue Besoldungsverordnung für das städtische Personal ist in Kraft, auch wenn noch nicht alle Einsprachen erledigt sind













