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Aussprache mit Viktor Vekselberg

Winterthur, 01. Juli 2009 - Stadtpräsident Ernst Wohlwend und Stadträtin Verena Gick haben sich zu einem Gespräch mit Sulzer-Grossaktionär Viktor Vekselberg getroffen. An dem Treffen vom Dienstag im Stadthaus Winterthur nahmen im Weiteren Sulzer-Verwaltungsrat Urs Meyer und Thomas Borer, Berater der Beteiligungsfirma Renova teil.

Bei der Aussprache ging es für den Stadtpräsidenten darum, Viktor Vekselberg die Bedeutung der Firma Sulzer für die Stadt Winterthur darzulegen und von ihm persönlich zu erfahren, welche Absichten er mit Sulzer verfolge. Gesprächsthemen waren vor allem die Zusammenarbeit mit den Stadtbehörden sowie die Entwicklung bei Sulzer in Bezug auf die Besitzverhältnisse, die Zusammensetzung des Verwaltungsrates, die Ausrichtung der Geschäftstätigkeiten und den Standort Winterthur. Ernst Wohlwend zeigte sich nach dem Gespräch befriedigt über den Verlauf. Das Treffen fand in einer konstruktiven Atmosphäre statt.

Viktor Vekselberg äusserte sich klar dahingehend, dass sein Engagement mit Sulzer langfristiger Natur sei, da er für den Industriekonzern noch grosse Entwicklungsmöglichkeiten sieht. Er habe an Sulzer Gefallen gefunden, weil dieses Unternehmen über ein hochwertiges technisches Know-how verfüge, um Bodenschätze wie Öl und Gas zu gewinnen. Besonders für Russland, das über immense Bodenschätze verfüge, dürften solche technischen Einrichtungen von grossem Interesse sein. Das bedeute aber nicht, dass Sulzer seine bisherigen Kunden vernachlässigen werde. Denn letztlich sei er an einem prosperierenden Unternehmen interessiert. Der Sulzer-Grossaktionär betonte im Übrigen, dass ihm an einem guten Einvernehmen und einer offenen Kommunikation mit den Stadtbehörden liege.(Stadt Winterthur)

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